Schweizer Bergwanderungen
Bergwanderungen haben in der Schweiz eine lange Tradition. Vor allem ab Mitte des 19. Jahrhunderts wurde das Bergsteigen und Bergwandern bei europäischen Touristen in der Schweiz überaus beliebt. In dieser Zeit war das Bergwandern vor allem chic für die feine Gesellschaft. Heute noch ist Bergwandern in der Schweiz
ein Volksport. Wanderungen durch die grandiosen Berglandschaften in der Schweiz kann man zu allen Jahreszeiten unternehmen. Es gibt heute rund 60.000 Kilometer Wanderwege in der Schweiz, die in allen Schwierigkeitsgraden vorhanden sind. Im Sommer bietet sich zum Beispiel das Berner Oberland, die Zentralschweiz oder die Region um Genf zum Wandern an. Vor allem auch in Graubünden und dem Wallis gibt es im Sommer viele Angebote für Familien. Die Schweiz hat sich kontinuierlich zu einem Sommerreiseziel in Europa gemausert. Gerade auch im Sommer werden in den Regionen viele Aktivitäten für Familien angeboten. Im Sommer ist auch die Berglandschaft des Tessins sehr schön für Wanderungen. Bergwanderungen im Winter sind zum Beispiel im Wallis sehr schön, wo es die meisten Viertausender in den Alpen gibt. Auch die Berglandschaft um Arosa eignet sich im Winter für alpine Touren. Immer mehr Angebote findet man in den Ferienregionen für Nordic-Walking-Touren. In der Schweiz gibt es eine zentrale Dachorganisation für die Wanderwege, die Institution Schweizer Wanderwege. Die Dachorganisation Schweizer Wanderwege mit Sitz in Bern hat zahlreiche Informationen für Wanderer auf ihrer Seite zu bieten. Es gibt in der Schweiz unterschiedliche Kennzeichnungen für die Wanderwege, je nach Schwierigkeitsgrad. Es gibt u.a. Kennzeichnungen für Wanderwege, Bergwanderwege oder alpine Wanderwege, die anspruchsvolle Bergwanderwege sind.
Über die Dachorganisation Schweizer Wanderwege bekommt man zahlreiche Informationen zur Signalisation. Man bekommt unter anderen zum downloaden die speziellen Piktogramme und Symbole. Von den rund 60.000 Kilometer Wanderwegen in der Schweiz und dem angrenzenden Lichtenstein sind rund 22.000 Kilometer Bergwanderwege. In den Alpen gibt es zahlreiche Schutzhütten, die von den Schweizer Alpen-Clubs betrieben werden. Die Clubhütten sind zum größtenteils bewirtschaftet und stehen auch Fremden zur Verfügung. Der Schweizer Alpen-Club hat ein Verzeichnis der Hütten und bietet viele Informationen für Übernachtungen in den Hütten. In den Hütten kann eventuell auch Halbpension buchen. In den Hauptzeiten sollte man besser reservieren. Teilweise gibt es auch eine räumliche Verflechtung von Wanderwegen und Mountainbike-Routen. Rücksichtsvolles Miteinander ist hier die Prämisse. Sehr viele Informationen zu den Wandermöglichkeiten bietet die Schweizer Tourismusgesellschaft Schweiz Tourismus, die auch eine Internet-Plattform hat. Hier kann man zum Beispiel nach Wanderrouten in den Kantonen suchen. Informationen bekommen zum Beispiel auch Mountainbiker über Schweiz Tourismus im Internet. Mountainbiker können über Schweiz Tourismus die Strecken nach Kondition, Technik und Höhendifferenz interaktiv gestalten.